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PixMeta – Der Pix Metadaten Editor
Bildinformationen zentral verwalten und weiterverwenden
Mit PixMeta stellt das Kulturserver Netzwerk ein zentrales Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich Informationen zu Bildern einfach verwalten, ergänzen und für unterschiedliche Anwendungen vorbereiten lassen.
Bereits beim Hochladen eines Bildes in Pix können wichtige Informationen hinterlegt werden. In der redaktionellen Praxis entstehen jedoch häufig weitere Anforderungen: Bildtitel müssen ergänzt, Copyright-Angaben überprüft, alternative Bildbeschreibungen erstellt oder Bildausschnitte für unterschiedliche Darstellungen optimiert werden.
Genau hier setzt PixMeta an. Der Editor ermöglicht es, bereits vorhandene Bilder unmittelbar im redaktionellen Arbeitszusammenhang zu bearbeiten, ohne dafür erneut den ursprünglichen Upload-Bereich aufrufen zu müssen.
Wichtig: PixMeta dient der Verwaltung und Weiterverarbeitung bestehender Bilddatensätze. Neue Bilder hochzuladen oder vorhandene Bilddateien auszutauschen, ist hier nicht möglich. Diese Funktionen bleiben den dafür vorgesehenen Editoren vorbehalten.
PixMeta ist als Werkzeug für die gemeinschaftliche redaktionelle Arbeit innerhalb des CultureBase Netzwerks konzipiert.
In erster Linie liegt die Verantwortung für die grundlegenden Bildinformationen bei den Personen, die den jeweiligen Bilddatensatz verwalten. Dazu gehören insbesondere korrekte Angaben zum Urheberrecht sowie nach Möglichkeit eine alternative Bildbeschreibung, die zur barrierefreien Zugänglichkeit beiträgt.
Darüber hinaus können berechtigte Projektredaktionen und Administratoren die Informationen einsehen und im Rahmen ihrer Zuständigkeit ergänzen oder bearbeiten. Gerade bei Änderungen an grundlegenden Angaben, insbesondere zum Urheberrecht, sollte die Abstimmung mit den Verantwortlichen des Bilddatensatzes selbstverständlich sein.
Die gemeinsame Nutzung zentraler Bilddaten erleichtert die redaktionelle Arbeit. Sie setzt zugleich voraus, dass Änderungen sorgfältig vorgenommen werden, da sie auch für andere Anwendungen im Netzwerk relevant sein können.
In diesem Bereich werden die zentralen Angaben zu einem Bild gepflegt. Dazu gehören Titel und Untertitel sowie Informationen zum Copyright, zum Fotografen und gegebenenfalls zur Bildagentur.
Alle hier gespeicherten Angaben werden dem Bilddatensatz in Pix zugeordnet. Sie stehen damit zentral zur Verfügung und können bei der späteren Verwendung des Bildes in unterschiedlichen CMS-Modulen übernommen werden.
Das vereinfacht die redaktionelle Arbeit erheblich: Wird ein Bild beispielsweise in einer Seite oder einem Media-Blog-Element verwendet, stehen die bereits hinterlegten Informationen als Ausgangswerte bereit. Sie müssen nicht für jede Verwendung neu erfasst werden.
Zentrale Bildinformationen und individuelle Verwendung
Die Übernahme der Basisinformationen bedeutet nicht, dass sie bei jeder Verwendung unveränderlich sind. Innerhalb des CMS können Bildtitel, Untertitel oder andere Angaben für den jeweiligen redaktionellen Zusammenhang angepasst werden.
Diese individuellen Änderungen beziehen sich ausschließlich auf die konkrete Verwendung des Bildes. Die zentral in Pix(Meta) gespeicherten Basisinformationen bleiben davon unberührt.
So kann dasselbe Bild in verschiedenen redaktionellen Zusammenhängen eingesetzt werden, ohne dass seine grundlegenden Informationen jedes Mal neu erstellt oder verändert werden müssen.
Freigaben und gemeinsame Nutzung
Im Basisbereich befinden sich außerdem Einstellungen zur Freigabe des Bildes für die netzwerkweite Verwendung und zur Bereitstellung innerhalb der eigenen Redaktion.
Diese Einstellungen betreffen die gemeinsame Nutzung des Bilddatensatzes. Sie sollten bewusst und entsprechend den jeweiligen Zuständigkeiten vorgenommen werden.
Dieser Bereich bietet zwei unterschiedliche Möglichkeiten, Bildinhalte sprachlich zu beschreiben.
Die allgemeine Bildbeschreibung kann zusätzliche Informationen zum Motiv, zum dargestellten Inhalt oder zum Entstehungszusammenhang enthalten. Sie steht bei der Verwendung des Bildes in CMS-Modulen als Textvorlage zur Verfügung oder kann, abhängig von der jeweiligen Ausgabe, unmittelbar auf der Webseite erscheinen.
Davon zu unterscheiden ist die alternative inhaltliche Bildbeschreibung. Sie dient der barrierefreien Vermittlung von Bildinhalten, sollte unbedingt den entsprechenden Rahmenbedingungen folgen und ist insbesondere für die Nutzung mit Screenreadern vorgesehen.
Eine gute alternative Bildbeschreibung vermittelt die wesentliche Information des Bildes in möglichst knapper und verständlicher Form. Dabei kommt es nicht darauf an, jedes sichtbare Detail aufzuzählen. Entscheidend ist, welche Informationen das Bild im jeweiligen Zusammenhang transportiert.
Unterstützung durch KI-Werkzeuge
In neueren Produktionen haben wir Verknüpfungen zu KI. Gestützte Werkzeuge entwickelt, die hier die Arbeit erheblich vereinfachen können. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen haben.
Hier können englischsprachige Fassungen der zentralen Bildtexte hinterlegt werden. Aktuell betrifft dies den Titel, den Untertitel und die allgemeine Bildbeschreibung. Die Übersetzungen werden dem Bilddatensatz zugeordnet und können bei der Verwendung in mehrsprachigen Produktionen berücksichtigt werden.
Der Funktionsumfang kann entsprechend den Anforderungen einzelner Projekte und redaktioneller Arbeitszusammenhänge erweitert werden.
Im Bereich **Metadaten** lassen sich weitere Angaben hinterlegen, die einen Bilddatensatz ergänzen und genauer beschreiben. Dazu gehören insbesondere Schlagwörter (Tags beziehungsweise Keywords), mit denen sich Bildinhalte thematisch kennzeichnen lassen. Außerdem können das Entstehungsjahr und der Entstehungsort erfasst werden.
Diese Informationen unterstützen die strukturierte Verwaltung des zentralen Bildbestands und erleichtern die inhaltliche Einordnung.
Zusätzlich steht ein Feld für eine URL beziehungsweise einen weiterführenden Link zur Verfügung. Dieses Feld dient vor allem der Kompatibilität mit älteren Produktionen und sollte bei neuen Einträgen möglichst nicht mehr verwendet werden.
In aktuellen CMS-Produktionen werden Verlinkungen unmittelbar im jeweiligen redaktionellen Zusammenhang verwaltet. Dadurch lässt sich flexibler entscheiden, welches Ziel ein Bild bei einer bestimmten Verwendung erhalten soll.
Mit der Exportfunktion können Bilder aus dem zentralen Bildbestand für Anwendungen außerhalb der CultureBase-Umgebung vorbereitet werden.
Dazu stehen verschiedene Einstellungen zur Verfügung, mit denen sich unter anderem Bildgröße, Format und Qualität bestimmen lassen. Je nach Anforderung kann das Bild außerdem mit einem Logo oder Wasserzeichen versehen werden. Für die anschließende Verwendung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Das vorbereitete Bild kann heruntergeladen oder über einen generierten Link beziehungsweise Einbettungscode in eine externe Anwendung eingebunden werden.
Zentrale Verlinkung bevorzugen
Wir empfehlen nach Möglichkeit die Einbindung über einen zentral bereitgestellten Bildlink. Damit verbleibt die Bilddatei an ihrer zentralen Stelle und kann dort weiterhin verwaltet werden. Dies erleichtert die Pflege und ermöglicht es, Anpassungen an der zentralen Bildbereitstellung vorzunehmen.
Unabhängig von der gewählten Exportform müssen die jeweiligen Nutzungsrechte und Copyright-Vorgaben beachtet werden. Die technische Möglichkeit, ein Bild zu exportieren oder einzubinden, bedeutet nicht automatisch, dass jede externe Verwendung erlaubt ist.
Die Exportfunktion ist aus einer konkreten Zusammenarbeit mit einem Theater entstanden und befindet sich noch in der Weiterentwicklung. Bei besonderen Anforderungen unterstützen wir gerne.
Bilder werden heute auf sehr unterschiedlichen Endgeräten dargestellt. Je nach Bildschirmgröße, Seitenverhältnis und responsivem Layout kann es notwendig sein, den sichtbaren Bildausschnitt anzupassen.
Ohne zusätzliche Angaben orientiert sich der Bildausschnitt in der Regel an der Bildmitte. Das ist jedoch nicht immer sinnvoll: Ein Gesicht, eine Person oder ein anderes wichtiges Motiv kann außerhalb der Mitte liegen und bei einem automatischen Zuschnitt teilweise verloren gehen.
Mit dem Centroid lässt sich deshalb ein individueller Fokuspunkt für das Bild festlegen, der in Abhängikkeit der jeweiligen Seite die Bilddarstellung optimieren kann.
Dazu wird der wichtigste Bildbereich direkt in der Vorschau angeklickt. Der Editor übernimmt die Position als horizontalen und vertikalen Prozentwert. Beide Werte können bei Bedarf auch manuell verändert werden.
Der festgelegte Fokuspunkt dient als Orientierung für die Positionierung des Bildes bei entsprechenden responsiven Darstellungen. So lässt sich besser sicherstellen, dass wichtige Bildinhalte auch dann sichtbar bleiben, wenn sich der verfügbare Bildausschnitt verändert.
Der Centroid verändert dabei nicht die ursprüngliche Bilddatei, sondern ergänzt den Bilddatensatz um eine Information zur bevorzugten Darstellung.
> Weiter Informationen Bildhandling in responsiven Websiten